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Beschreibung (Top): | |
| Dieser Säbel (Ordonnanz 1867) hat eine sehr spezielle Geschichte zu erzählen: Eines Tages im Jahr 2010 erhielt ich eine Email, dass jemand einen Karabiner 11, einen Tschako sowie einen Säbel verkaufen möchte. Ich ging vorbei und es handelte sich um einen älteren Herr, einen Schriftsteller, welcher die Dinge los haben wollte. Die finanziellen Aspekte waren dabei zweitrangig. Als er mir die Geschichte des Säbels erzählte, stockte mir der Atem: Der Vater des Mannes, er malte Bilder aus dem Aktivdienst, brachte nach dem Krieg (in den 50er Jahren) ein paar Bilder zum Signieren zum ehemaligen General Henri Guisan. Bei dieser Gelegenheit schenkte er Henri Guisan ein paar der Bilder. Als Dank erhielt er aus den Händen von Guisan den hier abgebildeten Säbel. Vor mir lag ein Säbel von Henri Guisan!?! Kaum zu glauben! Auf der Klinge und auf der Scheide waren die Initialen "H G" eingeschlagen. Der Mann hatte keinen Grund zu lügen, da der Preis, den er verlangte, weit unter dem Wert eines normalen Ordonnanz-Säbels 1867 lag. Ich machte ihn darauf aufmerksam, doch er wollte kein Geld daran verdienen. Nachforschungen haben ergeben, dass der Säbel nicht mit Nummer im Dienstbüchlein von Henri Guisan eingetragen ist. Einzig die Abgabe eines einzigen Säbels (französisch "sabre") mit der Nummer 424 ist für das Jahr 1894 eingetragen (vermutliche Abgabe am 15. Dezember 1894, als Henri Guisan zum Leutnant befördert wurde). Im Laufe der Jahre, der Beförderungen und der Umteilungen wurden Henri Guisan mehrfach Offiziersausrüstungen abgegeben (zum Preis von CHF 100.- bis CHF 140.-). Ebenfalls sind im Dienstbüchlein Waffen wie ein Infanteriegewehr 89/96 (Waffennummer 213391), ein Armeerevolver 1878 (Nummer unleserlich, verm. 461), ein Armeerevolver Cal. 7.5mm (wohl 1882, Nummer unleserlich, verm. 7921) sowie eine Pistole 1900 (Waffennummer 216) erwähnt. Henri Guisan verfügte während seiner langen Laufbahn über mehrere Säbel; dies ist eines dieser Exemplare! Es handelt sich hier um einen Säbel der eigenössischen Ordonnanz 1867 für berittene Offiziere mit breitem Gefäss (88mm) und einem Schlagband eidgenössische Ordonnanz 1877/85 (Offiziere). Für besondere Anlässe beschafften sich Offiziere sogenannte Galasäbel, bei welchen die Gefässe denen der unberittenen Offiziere entsprachen (schmal, 77mm). | |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
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Säbel Ordonnanz 1867, Henri GuisanSäbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz | ||||
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
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Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Uniformmantel, Hut und Dolch von General Henri Guisan, Landesmuseum Zürich. (Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz) Ort: Schweizerisches Nationalmuseum Zürich (http://www.nationalmuseum.ch) |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
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Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
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Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
Säbel Mod. 1867, Henri Guisan, Schweiz, Schweiz |
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Quellen: Fachliteratur, v.a. 'Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817, Bände 3 und 4', 'Die Repetiergewehre der Schweiz, Christian Reinhart, Kurt Sallaz, Michael am Rhyn, Verlag Stocker-Schmid' und 'Schweizer Militärgewehre Hinterladung 1860 - 1990, Ernst Grenacher'
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