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Säbel, Schweizer Kantone 1804 (Market monitoring)

Status: inactive
 
Date: 02.10.2018
Event: Ricardo AG, Ricardo AG
 
Availability: sold
Bids: 9
Article no.: 1020972032
Seller: 08quillon22
Buyer: Archiv55
Category: Startseite -> Sammeln & Seltenes -> Militär: Schweiz -> Uniformen & Effekten
Title: Säbel, Schweizer Kantone 1804
URL: https://www.ricardo.ch/de/a/saebel-schweizer-kantone-1804-1020972032/
 
Price: CHF 175.00    
 
Description:
Säbel, Schweizer Kantone 1804
Seltene frühe Griffvarianten aus Klingenthal
Nach der Plünderung durch die französische Besatzungsarmee versuchten die Kantone, mit möglichst wenig Geld wieder Truppen aufzubauen. So richtig vorwärts ging es aber erst nach dem Wiener Kongress, der Frankreich zu Reparationszahlungen an die Schweiz verpflichtete. Diese Gelder wurden vor allem zur Finanzierung der Bekleidung und Ausrüstung nach Ordonnanz 1817 verwendet. 1801 liessen die Franzosen in Klingenthal ein neues Briquet mit Rundbügel (modèle de l'An IX) herstellen. Diese Variante mit dem charakteristischen Parierstangenabschluss in Form eines Pyramidenstumpfs mit Kuppeldach wurde nur in den Jahren 1801 und 1802 hergestellt, denn bereits 1803 wurde in Frankreich die Version mit dem tropfenförmigen ortwärts geneigten Parierstangenabschluss eingeführt.
1804 bezogen Degenschmiede in den Kantonen eine leichtere Variante Griffe AN 9 und versahen damit alte Infanteriesäbel aus dem 18. Jh. mit neuen Griffen. Bei einem dieser Säbel wurde eine alte Zürcher Klinge mit Rückenhohlschliff mit einem neuen sehr feinen Gefäss mit nur 25 schmalen Rippen und einer breiteren Griffrippe versehen. Die Vernietung ist sehr professionell.
Ab dem 22. Dezember 1801 bekamen Coulaux frères die Konzession für ihre Firma. Die Firma belieferte neben der Armee Napoleons auch private Käufer ausserhalb des französischen Beschaffungskreislaufs. Modelle mit eleganteren und leichteren AN IX-Griffen mit 33 Griffrippen und Keilklingen wurden von diversen Kantonen angekauft. Der Bügel bei diesem Briquet ist eckig. Die Parierstange erweitert sich an ihrem Ende zu einem Sockel in Form eines Pyramidenstupfes mit einer Halbkugel in der Mitte. Der Nähfaden in der Mitte der Scheide hat sich aufgelöst.
Source: Ricardo AG (https://www.ricardo.ch)
 
Disclaimer Market Monitoring
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