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!! Soldatenmutter K. Morel (1790-1876) (Market monitoring)

Status: active
 
Date: 28.01.2020
Event: Ricardo AG, Ricardo AG
 
Availability: sold
Bids: 1
Article no.: 1098783562
Seller: Mattthias
Buyer: FHDBryner
Category: Sonstiges zu Militär Schweiz -> Militär: Schweiz -> Sammeln & Seltenes
Title: !! Soldatenmutter K. Morel (1790-1876)
URL: https://www.ricardo.ch/de/a/!!-soldatenmutter-k.-morel-(1790-1876)-1098783562/
 
Price: CHF 7.90    
instant purchase price: CHF 9.90    
 
Description:
!! Soldatenmutter K. Morel (1790-1876)
Tagebuchnotizen auf 5000 km Fussreise durch Russland
Das abenteuerliche Leben einer Soldatenmutter. Lebenslauf der Katharine Morel, geb. Kaufmann aus Luzern, 1790-1876, von Regina Käser-Häusler. Erschienen ohne Jahresangabe in Zürich bei SJW. 31 mittelgrosse Seiten mit einigen Illustrationen. Guter, gebrauchter Zustand.
Katharina Morel wurde 1790 in Luzern geboren. Ihr Vater war Wirt in der 'Krone', wo sie bereits als junges Mädchen mithalf. Nach dem frühen Tod der Mutter heiratete sie mit 16 Jahren den Sattler Heinrich Peyer, den Sohn des Schultheissen von Willisau. In den folgenden zehn Jahren durchquert sie mit ihm zusammen Europa, als Marketenderin, meist zu Fuss. Ab 1810 begab sich Katharina Morel für drei Jahre in französische Dienste. 1812/13 nahm sie am Russlandfeldzug Napoleons teil und war auch ab 1815 für sechs Jahre wieder für die Versorgung von Offizieren tätig, diesmal in holländischen Diensten. Nach der Rückkehr, ab 1822, führte sie mit ihrem Mann zusammen 15 Jahre lang, bis zum Tod ihres Gatten, verschiedene Gastbetriebe. Der Umschwung von 1841 brachte die Konservativen wieder ans Ruder. Über die beiden Freischarenzüge der liberalen Luzerner Landschäftler gegen die Romtreuen, die 'Ultramontanen', war Katharina bestens im Bild. Als der Freischarenführer Jakob Robert Steiger verhaftet wurde, schloss sie sich den 'Pfefferfrauen' an, die dessen Befreiung vorbereiten und seine Flucht nach Zürich ermöglichten. Nach 1848 leitete sie ein kleines Haus für Touristen auf der Rigi, wechselte dann in den Schweizerhof nach Luzern, bevor sie am linken Seeufer eine eigene Pension eröffnete. Noch mit 80 Jahren erhielt sie ein Angebot des Luzerner Grand-Hotel National, als Hausdame zu arbeiten. Sie nahm es an - und versah diese Aufgabe noch sechs Jahre bis zu ihrem Tode 1876. Am Berner Münster steht, in Stein gemeisselt: 'mach's na'.
Source: Ricardo AG (https://www.ricardo.ch)
 
Disclaimer Market Monitoring
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